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Bausparen ist ein Sparmodell, um mit Staatlicher förderung Finanzlittel für eigenes Wohneigentum anzusparen. Das Prinzip des Bausparens besteht darin, in einer Gemeinschaft der Bausparer für die eigenen vier Wände zu sparen, um schneller ans Ziel zu gelangen. Man spart einen bestimmten Betrag an, und erhält dann das Sparvolumen zugeteilt. Ab diesem Moment kann man auf Wunsch zudem über ein vergünstigtes Darlehen verfügen. Die Darlehenskonditionen werden bereits vorab festgelegt, also zu Beginn des Bausparvertrages. Dieses Bauspardarlehen ist so bemessen, dass die in der Tilgungsphase zu bezahlenden Raten den Sparraten der Sparphase entsprechen. Man bezahlt also in der Spar- und Tilgungsphase immer konstante Beträge ein, die Belastung bleibt immer gleich und ist von Beginn ab bekannt. Bausparen in Deutschland mit dem Ziel des Wohnungsbaus wird in Deutschland staatlich gefördert, wobei das Ziel „Wohnungsbau“ weit gefasst ist: die Bausparförderung gilt auch bei Sanierungen, Umbau, Anbau, aber es muss sich um Maßnahmen am eigenen Wohneigentum handeln. Der eine Teil der staatlichen Förderung geschieht über die Vermögenswirksamen Leistungen (VWL): Diese werden vom Arbeitgeber auf ein vom Arbeitnehmer bestimmtes Konto einbezahlt, nur bestimmte Anlageformen werden als Förderwürdig anerkannt – darunter Bausparvertäge. Bis zu einer Grenze von 470 Euro VWL pro Jahr erhält der Arbeitnehmer vom Staat die sogenannte Arbeitnehmer-Sparzulage von 9 Prozent auf die VWL hinzu. Die andere Form der Bauspar-Förderung heißt Wohnungsbauprämie: Für je 43 Euro pro Monat (bei Ehepaaren 86 Euro), die in den Bausparvertrag fließen, erhält der Bausparer 8,8 Prozent Prämie, falls er unterhalb der Einkommensgrenze von 25.600 Euro liegt - bei Ehepaaren unter 51.200 Euro. Weitere Informationen zum Thema Bausparen auf Ihre-Finanzen.com. |
